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IT'S CALLED tm5 AND IT'S YOUR KEY TO TREASURY
TTRISKWATCH - komplexes Finanzmathematisches Riskomanagement

Alle offenen Geschäfte zum Management von Zins-, Währungs- und Rohstoffrisiken, alle Devisenbestände und alle erwarteten Cash Flows sind dem Marktrisiko ausgesetzt. Änderungen von Zinssätzen, Wechselkursen und Rohstoffpreisen wirken sich auf den Wert dieser Positionen aus. Das Modul TTRISKWATCH analysiert diese Änderungen und ihre Auswirkungen, um die Risiken transparent zu machen.

Szenarioanalysen

 

Mit Hilfe von frei definierbaren Szenarien wird der Einfluss von Marktschwankungen auf den Marktwert und auf die Höhe zukünftiger Cash Flows untersucht. „Was wäre, wenn“-Fragen werden damit beantwortet.

 

Dazu können für Wechselkurse und Zinssätze Änderungsszenarien definiert und auf die Kurse und Zinssätze der Marktdaten angewendet werden. Standardszenarien, wie die Parallelverschiebung der Zinskurve oder die Abwertung der Hauswährung gegenüber allen anderen Währungen, sind damit genauso darstellbar wie komplexe individuelle Annahmen.

 

In der Szenarioanalyse für Marktwerte werden verschiedene Szenarien einander gegenüber gestellt. Für jedes Szenario wird das ausgewählte Portfolio aus TTCONTRACT-Geschäften, Devisenbeständen und Liquiditätsplandaten neu bewertet sowie die absolute und relative Wertänderung ermittelt.

 

In der Analyse erwarteter Cash Flows aus Zinsgeschäften werden die Zinsszenarien oder die aus ihnen abgeleiteten Forwardsätze verwendet, um die Höhe künftiger variabler Zinsen zu prognostizieren. Die Schwankungsintensität dieser Prognose kann in tm5 mit dem Cash Flow-at-Risk gemessen werden.

Value-at-Risk

 

In der Szenarienanalyse werden Marktwertschwankungen aufgrund selbst gewählter Zins und Kursänderungen untersucht. Die Frage hinter dem Value-at-Risk ist dagegen, welche Marktwertschwankungen mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit schlimmsten-falls zu erwarten sind. Für ein Portfolio aus Zins- und Devisengeschäften mit einem Marktwert von EUR 2 Mio. könnte eine Antwort z. B. sein: Mit 95% Wahrscheinlichkeit verliert das Portfolio in drei Tagen nicht mehr als EUR 120.000 an Wert. Die EUR 120.000 sind der potentielle Verlust (Value-at-Risk), der auf Grundlage der gewählten Größen Konfidenzniveau (hier: 95%) und Betrachtungshorizont (hier: drei Tage) berechnet wird.

 

Der Value-at-Risk kann sowohl getrennt nach Zins- und Währungsrisiken als auch kombiniert für beide Risikoarten berechnet werden. Typischerweise zeigt sich bei der Ermittlung des Gesamtrisikos über verschiedene Risikoarten oder verschiedene Unterportfolios hinweg ein Diversifikationseffekt, d. h. das Gesamtrisiko ist kleiner als die Summe der Einzelrisiken.

 

Zur Ermittlung des Value-at-Risk stehen in tm5 der Varianz-Kovarianz-Ansatz und mittelbar die Möglichkeit von Monte-Carlo-Simulationen zur Verfügung. Alle dazu benötigten statistischen Kennzahlen, wie Varianzen und Kovarianzen der verwendeten Risikofaktoren, können importiert oder aus vorhandenen Marktdaten berechnet werden.

Sensitivitäten

 

Für die komplexeren Geschäfte des Zins- und Währungsmanagements können in tm5 verschiedene Sensititvitätskennzahlen ermittelt werden. Diese beschreiben approximativ das Verhalten des Marktwertes bei Änderungen der für die Bewertung relevanten Parameter. Für Optionen werden die „Griechen“ ermittelt, als Maß für die Reaktion des Optionswertes auf Änderungen des Wertes und der Volatilität des Underlyings, des Zinssatzes und der Zeit. Bei Zinsgeschäften messen die Duration und die Konvexität die Änderung des Marktwertes bei einer Parallelverschiebung der Zinskurve.

Ihr Ansprechpartner

 

Wolfgang Frontzek

Tel.: +49 7822 4460 - 0

Fax: +49 7822 4460 - 104

E-Mail: sales@bellin.de

 

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